Der Dünenpfad

Der Dünenpfad

In Augustdorf formte vor Jahrtausenden der Wind große Dünen aus dem Sennesand. Heute sind diese natürlichen Erhebungen in der Landschaft in der Regel von Kiefernwäldern bedeckt. Auf dem „Dünenpfad“ kann man die mächtigen Sanderhebungen entdecken und an zahlreichen Stationen mehr über dieses Naturphänomen lernen.

Vom Heidehaus führt die Wanderung Richtung Süden entlang des tiefeingeschnittenen Oelbachtals. Nach wenigen hundert Metern gelangt man an eine ehemalige Abgrabung mit offenen Sandflächen. Der „Dünenpfad“ führt weiter durch Kiefernwälder, die einst gepflanzt wurden, um die offenen Sanddünen zu befestigen. Weiter Richtung Süden wird der Kiefernwald lichter; Heidekraut bedeckt den Boden. In den Weidekoppeln des Naturschutzgroßprojektes sorgen Rinder und Pferde durch ihren Fraß für die Entwicklung einer lichten Waldstruktur. Der „Dünenpfad“ führt Sie immer wieder zu großen Lichtungen, die mit Heide bewachsen sind. Im weiteren Verlauf erreicht man eine Aussichtsplattform: den Dünenturm. Von hier aus blicken Wanderinnen und Wanderer über die offenen Sandflächen des Truppenübungsplatzes Stapel auf den Höhenzug des Teutoburger Waldes, bevor sie der „Dünenpfad“ zurück zum Ausgangspunkt führt.

Der „Dünenpfad“ hat eine Länge von ca. 4,1 km. Die Dauer der Wanderung beträgt ca. 1:00 h.

Parkmöglichkeit:

• Wanderparkplatz an der Jugendsiedlung Heidehaus e.V. (Dachsweg, Augustdorf)

Hier erleben Sie Sinne und Sehenswürdigkeiten auf dem Dünenpfad.

der Dünenpfad im Augustdorfer Dünenfeld (Foto: C. Venne)

Die Wanderbelohnung für den „Dünenpfad“ erhalten Sie bei der Gemeinde Augustdorf.

Steckbrief

10 Erlebnistouren
75 km Wanderweg
3 Landschaftstypen