Blütenpflanzen

Farbtupfer in der Heide

Auf den Heideflächen wächst nicht nur Heidekraut. Bei genauem Hinsehen entdeckt man dort weitere Blütenpflanzen, die auch in trockenen Grasflächen, an Wald- und Wegrändern vorkommen. Allen ist gemeinsam, dass sie nicht sehr groß werden und nur vergleichsweise kleine Blüten haben.

Die himmelblau gefärbten Blütenköpfchen des Berg-Sandglöckchens (Jasione montana) fallen im Juli und August ins Auge. Sie sind etwa 1,5 bis 2,5 cm breit und enthalten viele kleine, blaue Blüten, aus denen die hellvioletten Griffel herausragen. Die Blüten werden von verschiedenen kleinen Fliegen, Bienen, Schmetterlingen und Käfern besucht, die nach Nektar suchen.

Das Kleine Habichtskraut (Hieracium pilosella) wird wegen seiner Blätter auch Mausohr-Habichtskraut genannt. Die zitronengelben Blütenköpfchen sind den ganzen Sommer über zu sehen.

Schön anzusehen ist auch der im Juni und Juli blühende Hasen-Klee (Trifolium arvense) mit seinen flauschig behaarten Blütenköpfchen, die tatsächlich an ein Hasen-Schwänzchen erinnern.

Ebenfalls typisch, aber nicht so häufig und daher auf Wanderungen selten zu sehen, sind auch Heide-Nelke (Dianthus deltoides) und Sand-Grasnelke (Armeria elongata).

Berg-Sandglöckchen – Jasione montana (Foto: C. Venne)

Sennerundwanderweg