Heidelbeere & Preiselbeere

Heidelbeere & Preiselbeere

Heidelbeere (Vaccinium myrtillus) und Preiselbeere (Vaccinium vitis-idaea) sind typische Zwergsträucher in den Kiefernwäldern der Senne, wobei die Heidelbeere deutlich häufiger vorkommt. Beide Arten bringen wohlschmeckende Früchte hervor. Ein weiterer häufiger Zwergstrauch ist die Besenheide. Deutlich seltener kommen Rauschbeere (Vaccinium uliginosum) und Glockenheide (Erica tetralix) in Kiefernwäldern vor. Auffällig ist, dass alle genannten Zwergsträucher zu den Heidegewächsen gehören.

Auch wenn sie nah verwandt sind, lassen sich Heidelbeere und Preiselbeere gut auseinanderhalten. Die Heidelbeere verliert ihre Blätter im Herbst, im Winter sieht man nur die kantigen grünen Stängel. Die dunkelgrünen, ledrigen Blätter der Preiselbeere bleiben den Winter über an den Pflanzen. Im Frühjahr lassen sie sich gut von den neuen, hellgrünen Blättern unterscheiden. Bei den weißen glockenförmigen Blüten der Preiselbeere sind die vier Zipfel der Kronblätter gut zu erkennen. Die Heidelbeere dagegen hat rötliche, kugelförmige Blüten mit 5 bis oben miteinander verwachsenen Kronblättern. Und auch die Früchte unterscheiden sich deutlich: Bei der Preiselbeere sind sie zuerst weiß, später leuchtend rot; die Heidelbeere bringt schwarzblaue Früchte hervor.

Blüte der Heidelbeere – Vaccinium myrtillus (Foto: C. Venne)

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